Am Samstag 28. April und Sonntag 29. April führt der Judo Club St.Gallen_Gossau im Athletik Zentrum in St.Gallen das 30. Internationale Gallusturnier durch. Als Ranking 1000 Turnier zählt es zu den wichtigsten und grössten Judoturnieren in der Schweiz und dient als Qualifikationsturnier für die Schweizermeisterschaft.

In diesem Jahr wird das Internationale Gallusturnier zum 30. Mal durch den Judo Club St.Gallen_Gossau (JCSG) organisiert. Angefangen hat alles vor über drei Jahrzehnten mit dem Ziel, ein Turnier zu organisieren, an welches ausländische Nationalteams eingeladen werden konnten. So haben über die Jahre nicht nur die Nationalteams unserer Nachbarländer sondern beispielsweise auch aus Brasilien und dem Iran teilgenommen. Zudem können bereits mehrere Welt- und Europameister zu den Teilnehmern gezählt werden. Am kommenden Wochenende werden wieder über 700 Kämpferinnen und Kämpfer aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Liechtenstein, Italien und Frankreich teilnehmen. Anfragen bestehen zudem von Teams aus Polen, Lettland, Rumänien und England. Seit der Anlass im letzten Jahr den Status eines Ranking 1000 Turniers erhalten hat, ist die Bedeutung vor allem für Schweizer Judokas nochmals gestiegen, lassen sich doch wertvolle Punkte für die Qualifikation zur Schweizermeisterschaft erkämpfen.  Gekämpft wird am Samstag in den Kategorien U18, U21 und Elite. Am Sonntag finden dann die Wettkämpfe der Schüler U9, U11, U13 und U15 sowie der Masterkategorie statt. Chancen auf eine Medaille haben auch die Judokas des JCSG, insbesondere Janik Fischer in den Kategorien U21 und Elite sowie Clément Zemerli in der Masterkategorie. Auch bei den Schülerkategorien werden die Mitglieder der Nachwuchsteams versuchen, Medaillen zu erkämpfen.

Aufgrund der stets gestiegenen Teilnehmerzahl in den letzten Jahren wird an diesem Wochenende erstmals auf sechs Mattenfeldern parallel gekämpft. Möglich macht dies einerseits die grosszügigen Platzverhältnisse im Athletik Zentrum, einem der bestmöglichen Orte für ein Judoturnier dieser Grössenordnung in der Schweiz. Andererseits sind neben dem Organisationskomitee (Robert Lona, Thomas Ledergerber, Remo Gmür, Urs und Maya Koster, Michael Schmid, Günther Kircheis und Philipp Rutishauser) noch über 30 weitere Helfer im Einsatz. Neben spannenden Wettkämpfen erwartet die Zuschauer eine Festwirtschaft mit Getränken sowie warmen und kalten Speisen. Der Eintritt ist gratis.